Zum heutigen Welttag des Sehens

Wir sind visuelle Wesen, ca. 90% unserer Wahrnehmung läuft über die Augen. Aber immer mehr Menschen sehen schlecht – Tendenz steigend. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: die steigende Belastung der Augen und die schlechtere Versorgung mit Nährstoffen. 

Die steigende Belastung der Augen liegt vor allem an unserem ständigen Gebrauch von Handys und Computern, die viel blaues Licht abgeben. Das Computer-Vision-Syndrom oder Office Eye ist auf dem Vormarsch, aber auch viele andere degenerative Augenerkrankungen wie die Makuladegeneration. 

Die schlechte Versorgung mit Nährstoffen ist an mindestens 50% der degenerativen Augenerkrankungen beteiligt. Zu viel Fast Food, Weißmehl, Industriezucker etc. bestehen teilweise aus leeren Kalorien, Vitamine und Mineralstoffe gehen in den Verarbeitungsprozessen verloren. Ein zweites Problem ist der hohe Fettgehalt unserer Nahrung. Dadurch wird der Blutfluss verlangsamt und das Blut verdickt. Die Blutgefäße im Auge sind aber sehr fein und so entsteht eine weitere Quelle der Unterversorgung. Außerdem ist diese Art der Ernährung stark säurebildend. Wenn ein zu großer Säureüberschuss da ist, können die Entgiftungsorgane Leber, Nieren, Lunge und Haut nicht mehr richtig funktionieren und auch im Auge bleiben dann Stoffwechselprodukte liegen, werden nicht mehr abtransportiert und bilden die sogenannten Drusen. Das wird als Vorstufe für mehrere Augenerkrankungen angesehen.

Die heutige Ernährungsweise führt auch zu Erkrankungen wie Diabetes. Die sogenannte diabetische Retinopathie ist der Grund für tausende Erblindungen jedes Jahr. Dabei kann gerade die pflanzenbasierte, fettarme Ernährung Ihr Augenlicht schützen. 

Vorsorge ist wichtig

Die Verschlechterung des Sehens ist schleichend, oft werden degenerative Erkrankungen wie die Makuladegeneration oder das Glaukom (grüner Star) gar nicht wahrgenommen bis sie schon weit fortgeschritten sind. Diese Krankheiten sind nur schwer zu behandeln und nicht, bzw. nur sehr begrenzt über eine Brille korrigierbar. Manchmal ist auch zunächst nur ein Auge betroffen und das andere kompensiert das Problem ganz lange. Erste Symptome können manchmal nur eine schlechtere Kontrastwahrnehmung, Blendempfindlichkeit oder Verzerrungen im Sehbild sein. Ab einem Alter von ca. 50 Jahren sollten Sie daher jährlich zum Augenarzt gehen und Ihre Augen untersuchen lassen.