Vorsicht bei Arnica in Tiefpotenzen

Foto von Thomas Mathis (= user Thommybe)

Arnica montana ist wohl das bekannteste pflanzliche Heilmitte bei Verletzungen. Schon ihr Name “Bergwohlverleih” oder “Fallkraut” weisen darauf hin, dass sie seit Jahrhunderten erfolgreich angewendet wird. 

Auch in der Homöopathie hat Arnica einen herausragenden Platz in der homöopathischen Hausapotheke. Es gibt keinen Ratgeber, in dem sie nicht als wichtigestes Verletzungsmittel aufgeführt wird. 

Eine Frage in den sozialen Medien hat mich daran erinnert, dass leider viele, die Ratgeber schreiben oder Ratschläge erteilen, sich zu wenig mit der Frage der Potenzierung homöopathischer Arzneimittel beschäftigt haben. Da liest man dann, dass Arnica D4 nach Zahnextraktionen genommen werden soll oder zum Beispiel in C6.

Unpotenziert, beispielsweise als Urtinktur wirkt Arnica aber tatsächlich als natürlicher Blutverdünner. Eine zu tiefe Potenz, könnte also eher Blutungen hervorrufen bzw. fördern, so zum Beispiel das Nachbluten, wenn ein Zahn gezogen wurde. 

Es ist deshalb empfehlenswert, auf keinen Fall tiefe D-Potenzen, sondern eine C30 oder mindestens eine C12 zu verwenden, wenn man die blutverdünnende Wirkung der unpotenzierten Arnica nicht provozieren möchte. 

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