Frauke Girus-Nowoczyn – Praxis für Ganzheitliche Gesundheit

Transformation

Krisen als Chance nutzen

Unser unbewusstes Sein wird größtenteils von zwei Kräften gesteuert: der Vermeidung von Schmerz und der Suche nach dem Angenehmen. Wobei das natürlich eigentlich zwei Seiten derselben Medaille sind. Wenn uns etwas unangenehm oder schmerzhaft ist, dann suchen wir nach Möglichkeiten, davon wegzukommen und wenn wir eine angenehme Situation erreicht haben, wollen wir sie festhalten. 

Dabei sind wir vom Tag unserer Geburt an im Fluss der ständigen Veränderung. In jeder Minute verändert sich der Körper. Millionen Zellen gehen gerade zugrunde und neue werden gebildet. Pro Minute allein 2 Millionen rote Blutkörperchen. Und auch dieses "Ich", das sich immer als feste Größe zu verstehen sucht, ist ständig anders, weil jede Erfahrung unsere Gedanken und Gefühle verändert. Das scheint zunächst ziemlich passiv zu sein: Ich erlebe etwas, das löst Gefühle und Gedanken in mir aus, aufgrund derer mein "Ich" sich verändert. "Ich" bin also ein Produkt meiner bisherigen Erfahrungen. 


Interessant wird es, wenn wir diesen passiven Strom durchbrechen, indem wir ganz bewusst unsere Gedanken und Gefühle beobachten (Selbsterkenntnis) und sie möglicherweise umformen. Das ist die wörtliche Übersetzung von transformare. Solche Transformationsprozesse werden oft durch eine Krise ausgelöst, in der die bisherigen eingefahrenen Gedankengewohnheiten plötzlich nicht mehr funktionieren. 

Die weltweite Corona-Krise hat das millionenfach ausgelöst. Plötzlich können wir nicht mehr vor dieser Realität weglaufen und alles, was finden letzten Jahrzehnten so selbstverständlich war, ist plötzlich infrage gestellt. Die erste Reaktion ist Angst und Rückzug, das ist immer noch der alte Mechanismus des Vermeidens von unangenehmen Situationen. Aber sehr viele Menschen sind in dieser Krise auch darüber hinausgewachsen und haben ihre Fähigkeiten zu Mitgefühl und gegenseitiger Hilfe ausgedehnt. Für viele ist es auch eine Chance, darüber nachzudenken, was im Leben eigentlich wirklich wichtig ist. Was brauche ich unbedingt und wo hat es sich herausgestellt, dass ich mich ohne das Gewohnte vielleicht sogar besser fühle?








Kannst Du einfach so Deine Gedanken und Gefühle verändern?

Die kurze Antwort ist "Ja". Das hat aber kaum etwas mit dem "positiven Denken" zu tun, von dem immer wieder die Rede ist. Wir können uns nicht schöndenken, was nicht schön ist. Gleichzeitig sind es unsere Gedanken unsere Bewertungen, die Situationen leichter oder schwerer machen. Ob ein Glas halb voll oder halb leer ist, ist einzig und allein die Entscheidung des Betrachtenden. 

Was auch immer der Grund für den Wunsch nach Veränderung ist – hier in der Praxis biete ich einen geschützten Raum, in dem Dinge gesagt werden können, die noch nicht spruchreif sind oder in dem Scherben zusammengekehrt und zu einem Kunstwerk verarbeitet werden können.

Ich greife dabei auf viele verschiedene Werkzeuge oder Techniken zurück, ganz nach der individuellen Situation darunter zum Beispiel auch die energetische Psychologie oder die Neurographik. Im Grunde geht es um eine emphatische Unterstützung, bei der ich meine gesamte Erfahrung nicht nur aus über 20 Jahren Praxis sondern auch aus meinem Leben als Partnerin, Mutter, Lernende und Lehrende etc. beisteuere, denn die besten Wegbegleitenden sind die, die den Weg selbst schon einmal gegangen sind.