Ende eines Mythos

Das Vorurteil, das Menschen, die keine tierlichen Nahrungsmittel zu sich nehmen, weniger stark und leistungsfähig sind, hält sich hartnäckig. Deshalb wird von deutschen Experten immer noch behauptet, dass die vegane Ernährung in Belastungszeiten, wie z.B. Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum, etc. nicht ausreichend wäre, um den Körper mit allem zu versorgen. In den USA und Kanada sind die Erkenntnisse da längst andere. Die offiziellen Stellen machen deutlich, dass die vegane Ernährung für jedes Lebensalter und jede Lebenssituation geeignet ist. Per Olof Astrand, ein schwedischer Wissenschaftler, fand schon in den sechziger Jahren heraus, dass man die Leistungsfähigkeit von Sportlern um bis zu 300% steigern kann, wenn sie sich vegan ernähren.

Viele Sportler haben das inzwischen unter Beweis gestellt, einige davon möchte ich Ihnen hier vorstellen:

Dr. Ruth Heidrich, hat sechs Mal den Ironman Triathlon bis zum Ende geschafft, besitzt über 900 Goldmedaillen aus den verschiedensten Läufen. Sie über 60 Mal den Marathon gelaufen, unter anderem in Boston, New York und Moskau und hat drei Fitness-Weltrekorde in ihrer Altersgruppe aufgestellt. 1999 wurde sie unter die Top Ten der sportlichsten Frauen Nordamerikas gewählt.

Ruth Heidrich kam zur veganen Ernährung, nachdem bei ihr im Alter von 47 Jahren Brustkrebs diagnostiziert wurde. Sie gab nicht auf, sondern veränderte ihr Leben. 2007 feierte sie ihr 25. Jubiläum als Veganerin. Inzwischen ist sie über 70 Jahre alt und hat mehrere Bücher geschrieben, darunter das Nebenstehende

Sixto Linares – Weltrekordler im 24-Std. Triathlon mit 8 Km Schwimmen, 300 Km Radfahren und 85 Km Laufen.

Alexander Dargatz ist Bodybuilder, Weltmeister in der Kategorie Fitness und auch aus ethischen Gründen Veganer. Hier ist sein Interview mit PETA:

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