Frisch aufgegabelt 08/2011

Frisch Aufgegabelt!

Denkanstöße für ein gesünderes, ganzheitliches Leben

In dieser Ausgabe

  • Welternährungstag
  • Steve Jobs und der Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Verzehr von Eiern verursacht Prostatakrebs
  • Neue Seminare und Termine

Gestern, am 15. Oktober 2011, fand der erste Weltrevolutionstag statt. Ausgehend von der Occupy Wallstreet Bewegung und als Unterstützung für alle derzeitigen Freiheitsbewegungen, protestierten Millionen weltweit gegen die Macht der Banken und für mehr Demokratie. Doch kann die Menschheit sich befreien, eine friedliche Welt erschaffen, solange sie das Quälen und Töten von Tieren zulässt? „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben“ hat der russische Schriftsteller Leo Tolstoi gesagt und bis heute hat er Recht behalten.

Tolstois Satz bedeutet nicht, dass eine vegane Lebensweise automatisch den Weltfrieden bringt, sozusagen nach sich zieht. Aber solange wir nicht einsehen, dass jedes Leben schützenswert ist, dass jedes Lebewesen auf der Erde das Recht hat, sein Leben glücklich zu leben, ohne einem anderen als Sklave, als Spielzeug, als Sache dienen zu müssen, solange werden wir auch Gründe finden, anderen Menschen weniger Recht auf Leben, auf Nahrung, auf Bodenschätze, auf beliebige andere Dinge abzusprechen.

Deshalb denke ich, eine wirkliche Weltrevolution beinhaltet eine vegane Lebensweise.

Welternährungstag

In diesem Monat dürfte die Weltbevölkerung die Marke der 7 Milliarden überschreiten. Weltweit hat über eine Milliarde Menschen nicht genug Nahrung und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Bei der Produktion von Rindfleisch werden pro Kg 10-15.000 l sauberes Trinkwasser verbraucht, je nachdem, was man alles mit in die Produktion einrechnet. Für einen Liter Kuhmilch schlagen 1000 l sauberes Trinkwasser zu Buche. Die Fleischproduktion verbraucht bis zu 32 Kg Pflanzenkalorien für eine tierische Kalorie oder anders gesagt: ohne die Tierhaltung könnte die Erde ca 12 Milliarden Menschen ernähren. Ein Drittel unserer Lebensmittel werfen wir noch im verzehrfähigen Zustand weg.

Jean Ziegler, der Sonderbotschafter der UN hat es so formuliert: „Jedes Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet“.

Natürlich wäre es eine gute Voraussetzung, wenn sich ein größerer Teil der Menschheit rein pflanzlich ernähren würde. Aber auch dann müssen wir uns um fairen Handel und gerechte Entlohnung bemühen, damit der Welthunger beendet werden kann. Wir können uns darin üben, unser eigenes Konsumverhalten kritisch zu überdenken. Damit tragen wir mehr zur Veränderung bei, als wenn wir darauf warten, dass irgendwo irgendwelche Mächtigen etwas unternehmen. Um es mit Gandhi zu sagen: Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.

Steve Jobs und der Pankreaskrebs

Steve Jobs war der Gründer und Leiter von Apple, ihm haben wir zu einem großen Teil die modernen Computer und Kommunikationsmittel zu verdanken. Die Meinungen über Steve Jobs gehen auseinander. Manche sagen, er war ein Vorzeigeunternehmer, der viel soziale Verantwortung übernahm, andere weisen darauf hin, dass in den Zulieferbetrieben für seine Produkte teilweise sehr schlechte Bedingungen für die Angestellten herrsch(t)en. Viele Quellen sagen, er sei Veganer gewesen und daraus ergibt sich die Frage, die mir schon mehrfach gestellt wurde: wenn die vegane Ernährung gegen Krebs schützt, wie kann es dann sein, dass ein Veganer so früh an Bauchspeicheldrüsenkrebs stirbt?

Es gibt etliche Faktoren, die wir nicht kennen, unter anderem:

  • Wir wissen nicht, ob Steve sich wirklich konsequent vegan ernährt hat. Es gibt Zeitungsberichte, nach denen er gern Sushi aß. Wenn das stimmt, war er eben kein Veganer. Wenn das stimmt, führte er sich tierisches Eiweiß und tierische Fette zu. Was das im Hinblick auf Bauchspeicheldrüsenkrebs bedeutet, lesen Sie weiter unten.
  • Wenn er doch Veganer war, wissen wir trotzdem nicht, wie gesund seine vegane Ernährung war. Man kann sich von Sojawürstchen und Pommes mit Diät-Cola ernähren. Das ist vegan, aber nicht gesund.
  • Wir wissen auch nicht, in welchem Alter er mit der veganen Ernährung begann. Laut einer Studie der Universität Leipzig aus dem vergangenen Jahr, weisen teilweise bereits 12-jährige Kinder Gefäßschäden und Vorstufen zu Diabetes auf. Krebs kann sich ebenfalls über Jahrzehnte entwickeln. Eine Umstellung auf eine konsequente, rein pflanzliche Ernährung ist also ein Instrument, um die Risiken zu minimieren und die Heilungschancen zu maximieren, aber eine Garantie ist sie nicht.

Was wir über Bauchspeicheldrüsenkrebs wissen, habe ich in einem Video zusammengefasst, das Sie hier anschauen können.

Neue Termine

Nach einer langen Sommerpause und etlichen Messen mit Vorträgen, beginnt nun wieder eine Zeit der intensiveren Online-Tätigkeit. Der November wird den Herz-Kreislaufkrankheiten gewidmet sein. Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland sterben daran, entweder als direkte Krankheitsform oder als Folgeerscheinung einer anderen Grundkrankheit wie z.B. Diabetes.

Der kostenlose Vortrag „Blutdruck natürlich senken“ wird am 30. Oktober und am 2. November im Internet stattfinden. Alle Details und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Das neue Seminar Herznahrung schließt sich als zweiteiliges Online-Seminar von jeweils ca 1,5 Zeitstunden am 6. Und 13. November an. Ich habe den Sonntag morgen gewählt, um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen. Als Empfänger dieses Newsletters können Sie es zu einem Sonderpreis von  18,-  statt  24,-  Euro buchen. Für Sie selbst oder auch als Geschenk für jemanden aus Ihrem Umfeld. Dazu fügen Sie bei der Anmeldung in das entsprechende Feld das Wort „Newsletter“ ein. Die Plätze sind begrenzt.

Alle Termine finden Sie natürlich auch auf meiner Website: https://fragino.de


Ich freue mich, wenn Sie die Informationen über diesen Newsletter und natürlich die Vorträge und Seminare weiterempfehlen. Ebenso sind mir Ihre Anregungen und Kritik immer willkommen.

Herzlichst

Frauke Girus-Nowoczyn

PS: Allen neuen Abonennten noch ein herzliches Willkommen. Die früheren Ausgaben des Newsletters finden Sie jetzt hier: https://www.fragino.de/newsletter-archiv/

PPS: Keine der in diesem Newsletter genannten Informationen ersetzt eine persönliche Beratung durch fachkundige Menschen, die mit alternativmedizinischen Methoden und der veganen Ernährungsweise selbst Erfahrungen gesammelt haben. Zögern Sie nicht, nachzufragen. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr empfangen möchten, genügt ein kurze Email an mich.