Frisch aufgegabelt 02/2011

Frisch Aufgegabelt!

Denkanstöße für ein gesünderes, ganzheitliches Leben

In dieser Ausgabe

  • Genmanipulierte Sylvesterraketen?
  • Cholesterin fördert anscheinend auch Brustkrebs
  • Neue Termine
  • Wir haben es satt!

Genmanipulierte Sylvesterraketen?

Was haben genmanipulierter Raps und Silvesterraketen gemeinsam? Eigentlich nichts, hätte ich gesagt. Tatsächlich befinden sich in den Raketen Rapssamen, die mit einer oder mehreren Schichten aus Metallsalzen umgeben, für den klassischen Sterneffekt bei den Sylvesterraketen sorgen.

Im Bremer Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie haben die Forscher festgestellt, dass bis zu 10 Millionen keimfähiger Rapssamen durch die Raketen über das Land verteilt werden. Das Problem daran: es könnte sich um genmanipulierten Raps handeln. Das wird nicht weiter getestet, weil bisher davon ausgegangen wird, dass genmanipuliertes Saatgut bei industrieller Verarbeitung nicht weiterverbreitet werden kann. Deshalb sind die Einfuhr und Verarbeitung genmanipulierter Rapssamen in der EU erlaubt, obwohl der Anbau verboten ist.

Aus Sicht der Wissenschaftler ist es unerheblich, dass die Raketen imi Winter abgeschossen werden. Rapssamen können sich ihre Keimfähigkeit bis zu zwölf Jahre lang erhalten.

Cholesterin fördert anscheinend auch Brustkrebs

Es ist allgemein bekannt, dass erhöhte Cholesterinwerte zur Entstehung von Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen beitragen. Eine neue Studie, die gerade im American Journal of Pathology veröffentlicht wurde, zeigt nun auf, dass Cholesterin auch eine Rolle bei Brustkrebs spielt. Tatsächlich wurde diese Studie nun auch in fast allen deutschen Ärztezeitungen veröffentlicht.
Eine cholesterinreiche Ernährung fördert demnach die Entstehung und beschleunigt das Wachstum von Brustkrebs. Zu Beginn der Tumorentstehung sank die Cholesterinmenge im Blut, was darauf schließen lässt, dass die Tumorzellen das Cholesterin verwenden, wodurch sie aggressiver wachsen und schneller zusätzliche Blutgefäße entwickeln.
Wie bei allen Tieren, zu denen wir biologisch nun einmal gehören, produziert auch unser Körper genau die Menge Cholesterin, die wir selbst brauchen, nämlich 1-2 g / Tag. Alle tierlichen Nahrungsmittel enthalten Cholesterin, also Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte – pflanzliche Nahrungsmittel enthalten dagegen kein Cholesterin. Es ist also sehr einfach, unseren Organismus gegen die Entstehung der o.g. Erkrankungen zu schützen, indem wir den pflanzlichen Anteil unserer Nahrungsmittel auf ein Maximum erhöhen.
Wenn Sie nun denken, Cholesterin senkende Medikamente seien eine gute Idee, um Sie vor all diesen und weiteren Erkrankungen zu schützen und es Ihnen gleichzeitig zu ermöglichen, weiter tierliche Nahrungsmittel zu essen, muss ich sie leider enttäuschen. Sie haben nämlich sehr viele Nebenwirkungen. Gerade gaben US-Mediziner eine Warnung heraus, dass Patienten, die bereits einmal eine Gehirnblutung erlitten haben, nicht mehr mit diesen Medikamenten behandelt werden sollten, weil das Risiko einer erneuten Gehirnblutung durch die Statine um 50% ansteigt.
Was es mit den weiteren Differenzierungen in gutes und schlechtes Cholesterin auf sich hat, ob man einen Cholesterinmangel bekommen kann und welche Nebenwirkungen diese Medikamente noch haben, erkläre ich in meinem Online-Seminar „Herznahrung“ (s. Termine).

Frauen, die sich vegan ernähren, haben bessere Omega-3 Werte als Menschen, die Fisch essen

Frauen, die sich rein pflanzlich ernähren haben deutlich mehr Omega-3 Fettsäuren im Blut als Menschen, die Fisch oder Fleisch essen und auch mehr als Vegetarierinnen. Dies zeigt ein neuer Bericht aus der EPIC Kohortenstudie, an der zehn europäische Länder seit 1992 teilnehmen. Bei den Männern waren die Werte nicht ganz so hoch wie bei den vegan lebenden Frauen.

Warum ist das wichtig?

Es gibt drei Omega-3 Fettsäuren, die alle als essentiell bezeichnet werden: die α-Linolensäure, die Eicosapentaensäure (EPA) sowie die Docosahexaensäure (DHA). Die α-Linolensäure kommt in Pflanzen vor, die beiden anderen werden im tierischen Organismus aus der ersten gebildet. Bisher wurde seitens der offiziellen Stellen immer behauptet, es sei nicht möglich, EPA und DHA in ausreichender Menge aus α-Linolensäure zu bilden und deshalb sollen wir Fischfett zu uns nehmen, weil diese beiden dort in größerer Menge zu finden sind. Nun hat die Auswertung der Befragung von über 14.000 Frauen im Alter von 39 bis 78 Jahren ergeben, dass der Körper die Umwandlung bei rein pflanzlicher Ernährung doch so gut vornimmt, dass sogar die Werte der Fischesser übertroffen werden.
Quelle: Welch AA, Shakya-Shrestha S, Lentjes MAH, Wareham NJ, Khaw KT. Dietary intake and status of n-3 polyunsaturated fatty acids in a population of fish-eating and non-fish-eating meat-eaters, vegetarians, and vegans and the precursor-product ratio of a-linolenic acid to long-chain n-3 polyunsaturated fatty acids: results from the EPIC-Norfolk cohort. Am J Clin Nutr. 2010;92:1040-1051.

Neue Termine

Mein erster Vortrag im Internet war ein Riesenerfolg und ich habe mich sehr über all die positiven Rückmeldungen gefreut. Der nächste Vortrag, inhaltlich ähnlich und doch wieder ganz anders, findet am Dienstag den 18. Januar um 19 Uhr statt. Er ist wieder auf Spendenbasis, d.h. Sie können sich kostenlos anmelden, kostenlos teilnehmen und anschließend entscheiden, ob Ihnen die Informationen, die Sie bekommen haben, so gut gefallen haben, dass Sie meine Arbeit mit einem kleinen Beitrag unterstützen wollen, denn ich habe Kosten für die Technik und viel Zeit investiert. Hier erfahren Sie mehr darüber und können sich auch anmelden: https://www.fragino.de/events/online-vortrag/

Des Weiteren starten nun die ersten Intensivseminare:
„Herznahrung“ heißt der Online-Workshop, der Ihnen alles vermittelt, was Sie über die Vorgänge in Ihrem Körper bezüglich Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, etc. wissen müssen und natürlich über den Einfluss der Ernährung auf diese Erkrankungen. So viel sei im Voraus verraten: Sie können sich vermutlich in Ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen, was in diesem Bereich alles möglich ist, wenn man seine Ernährung verändert. Dieser Workshop hat seine Online-Premiere am 25. Januar. Er kostet 39,- Euro. Als Leser_in meines Newsletters können Sie ihn zum Spezialpreis von 30,- Euro buchen. Geben Sie dazu im Anmeldeformular als Einladungscode NL01-2011 ein.
Sie dürfen die Teilnahme an diesem Online-Seminar auch verschenken. Dazu geben Sie im Anmeldeformular den Namen und die Emailadresse der beschenkten Person zusätzlich zu Ihrem Ermäßigungscode ein.

Werden Sie jetzt Ihr eigener Gesundheitssponsor! Hier geht es zur detaillierten Seminarbeschreibung >>>klick
Derzeit kann man sich ebenfalls bereits zum Kurs mit dem Titel „In sechs Wochen zum Erfolg“ anmelden. Er ist für Menschen gedacht, die sich entschieden haben, ihre Ernährung zumindest zeitweise umzustellen und die sich dafür Unterstützung wünschen. Zusammen mit Mario Zieroth, einem wundervollen Coach, betreue ich Sie ganz persönlich. Wir starten am 19. Februar mit einem gemeinsamen Wochenende in unserer Barumer Praxis, an dem wir den Grundstein für Ihren Erfolg legen. In den folgenden Wochen begleiten wir Sie auf Ihrem Weg durch Emails, in einem Forum und durch wöchentliche Online-Live-Treffen. Außerdem erhalten Sie Unterlagen, die Ihnen das Leben leichter machen. Am Ende des Kurses, am 3. April treffen wir uns noch einmal für einen Tag in Barum, um die Ergebnisse zu bewerten und Ihren Erfolg zu feiern.

Der Preis beträgt derzeit 450,- Euro für die sechs Wochen Rundum-Betreuung. Am 6.2. steigt er auf 480,- Euro. Sie werden nicht nur Ihre Gesundheit verbessern, vielleicht auch abnehmen, sondern Sie werden sich und Ihre Bedürfnisse danach auch besser kennen.

Besucher_innen des Online-Vortrags bekommen auf Wunsch von uns ein ganz besonderes Angebot.

Weitere Online-Workshops sind gerade in Vorbereitung, insbesondere zum Thema Diabetes, Kinderernährung, allgemeiner Nährstoffbedarf, etc. Im nächsten Newsletter erfahren Sie mehr darüber. Sie können natürlich auch jederzeit den Terminkalender auf www.fragino.de konsultieren.

Wir haben es satt!

50 Millionen Hühner und 27 Millionen Schweine leben derzeit in deutscher Massentierhaltung. Der Dioxin-Skandal weitet sich aus, so hört man es in den Nachrichten. Nach den Hühnern sind nun auch die Schweine betroffen. Ich glaube, wir kennen nur die Spitze des Eisbergs. Ich frage mich immer, was es braucht, bis den Menschen wirklich mal der Appetit vergeht.

Einige von uns haben es jetzt wirklich satt und wollen ihre Meinung anlässlich der Grünen Woche in Berlin kundtun. Dort treffen sich die Vertreter der industriellen Landwirtschaft, wie Monsanto, Müller Milch, BASF und andere und arbeiten daran, dass Image aufrecht zu erhalten, dass wir ohne sie glatt verhungern würden.
Wenn Sie am 22. Januar Zeit haben und Sie auch nicht mehr von der Regierung und den Großkonzernen abgespeist werden wollen, dann nehmen Sie an der Demo in Berlin teil. Gegen Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte in Entwicklungsländer. Für gentechnikfreie, gesunde, bäuerlich produzierte Lebensmittel. Den ganzen Aufruf zur Demo können Sie hier lesen >>>klick

Der Frühling scheint sich anzukündigen, alles fühlt sich wieder nach Aufbruch und Neubeginn an. Ich freue mich, wenn Sie die Informationen über diesen Newsletter und natürlich die Vorträge und Seminare weiterempfehlen. Ebenso sind mir Ihre Anregungen und Kritik immer willkommen.

Herzlichst

Frauke Girus-Nowoczyn

PS: Allen neuen Abonennten noch ein herzliches Willkommen.

PPS: Keine der in diesem Newsletter genannten Informationen ersetzt eine persönliche Beratung durch fachkundige Menschen, die mit alternativmedizinischen Methoden und der veganen Ernährungsweise selbst Erfahrungen gesammelt haben. Zögern Sie nicht, nachzufragen.