Es ist fünf vor zwölf für unsere Gesundheit, unser Krankheits-Verwaltungssystem, für die Umwelt, für den Genpool von Pflanzen, Tieren und Menschen,…

Täglich lesen wir neue Meldungen, die uns eigentlich in Angst und Schrecken versetzen müssten, aber selbst daran kann man sich gewöhnen. Man kann mit den Schultern zucken und sagen: was kann ICH da schon tun? Nix.

Aber auch das ist eine Entscheidung für die jede/r von uns die Verantwortung trägt. Es ist doch auch möglich zu sagen: vielleicht kann ich allein nichts bewegen, aber ich leiste meinen Beitrag trotzdem. Was gäbe es denn da für Möglichkeiten? Hier ist ein paar Gedanken dazu:

An erster Stelle kommt für mich die vegane Ernährung. Nichts hat auch nur annähernd eine solch umfassende Auswirkung. Sie wirkt positiv auf unsere Gesundheit, hilft, den Blutdruck zu normalisieren, Diabetes (Typ-2) zu heilen, Rheuma und Allergien zu mindern und vieles mehr. Die häufigste Nebenwirkung der veganen Ernährung ist eine problemlose Gewichtsabnahme ohne Kalorien oder Punkte zählen zu müssen und ohne Mengenbeschränkungen.
Im Bereich Umwelt ist bedeutet der Verzicht auf nur eine (!) Fleischmahlzeit (200g) statistisch gesehen die Einsparung von etwa z.B. 2000 l Frischwasser, 7 l LKW-Diesel, 2-3 Kg Getreide und verhindert die Abholzung von 20 m² Regenwald. Ersetzen sie 1 l Milch durch Pflanzenmilch und Sie haben 1000 l Wasser eingespart.

Die Wende auf planetarer Ebene wird natürlich nicht sichtbar, wenn man das nur einmal im Jahr macht, aber kluge Köpfe haben ausgerechnet, dass es nur 7% der Bevölkerung braucht, um eine kritische Masse zu erzeugen, die ausreicht, eine dauerhafte Veränderung hervorzurufen. Das erleben wir in Deutschland derzeit. Geschätzte 250.000 bis 1 Million Menschen leben in Deutschland vegan und in den letzten Monaten ist das Thema mehr in die Öffentlichkeit geraten als je zuvor. 7% der Bevölkerung entsprechen knapp 5.750.000 Menschen. Das heißt auch: wenn wir 100 Menschen davon erzählen und nur sieben es umsetzen wird das ausreichend sein.

Bio statt Billig?
Diese Entscheidung gibt es eigentlich so nicht mehr. Bio-Produkte gibt es inzwischen schon in vielen Supermärkten und auch wenn die Standards nicht so hoch sind wie bei Demeter-Produkten, setzen wir als VerbraucherInnen doch ein Zeichen. Wir wollen Bio. Wir wollen Nahrungsmittel, die uns tatsächlich mit Nährstoffen versorgen. Die unser Erbgut nicht schädigen, sodass wir gesunde Kinder zeugen können. Und diese Kinder wollen wir so ernähren, dass sie ihr Potential optimal entfalten können.

Nachhaltigkeit
Holen Sie sich auch gern mal einen Coffee-to-go? Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass der Plastikbecher oder der Plastikdeckel, fall es ein Becher aus Karton ist, sich praktisch nie zersetzt? Dieser ganze Plastikmüll vergiftet unsere Umwelt, die Weltmeere, die Fischbestände. Durch die Weichmacher in Fischfett, das als Fischmehl an Tiere verfüttert wird, geraten Krebs erregende Stoffe in unseren Körper. Wir können dem Plastik derzeit nicht entgehen, aber wir können versuchen, so wenig wie möglich davon zu verbrauchen.

Das gilt dann z.B. auch für unsere Kleidung. In vielen Läden und Katalogen finden sich kaum noch Kleidungsstücke, die nicht wenigstens teilweise aus Chemiefasern bestehen. Wenn wir das kaufen, geben wir damit den Auftrag, mehr solcher Dinge herzustellen und zwar unter den Arbeits- und Umweltbedingungen, wie sie unsere Welt jetzt schon belasten.

Jetzt kurz vor dem Jahresende ist die Zeit der guten Vorsätze. Was wollen Sie tun, um Ihre Gesundheit und die Welt zu entlasten? Ich freue mich über Ihren Beitrag dazu.

Übrigens: es ist nicht fünf vor zwölf. Es ist jetzt. Nur jetzt können Sie etwas tun. Nur jetzt können Sie entscheiden, wofür Sie das Geld, das Sie jetzt haben, ausgeben. Das gilt für jede/n von uns, egal wie hoch unser Einkommen ist. In jedem Moment entscheiden wir, was wir kaufen, was wir in den Mund stecken, was wir wem schenken. So, und jetzt entscheiden Sie, ob Sie das, was ich hier für Sie geschrieben habe, in Ihr Herz lassen.  Und jetzt könnten Sie einen Kommentar hinterlassen oder diese Website weiterempfehlen.

Was sagen Sie dazu?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

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