cow-56040_640Milch ist in unseren Köpfen als gesundes und quasi unverzichtbares Nahrungsmittel verankert. Diese Behauptung wird den Menschen von frühester Kindheit an eingeimpft und die Milchindustrie verwendet Millionen Euro darauf, Werbung zu machen, Schulen mit entsprechendem Unterrichtsmaterial zu versorgen und ihren Einfluss auf die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) aufrecht zu erhalten. Milchprodukte gelten daher immer noch als Nahrungsmittelgruppe! Lesen Sie sich die folgenden Punkte in Ruhe durch und überprüfen Sie mit Ihrem gesunden Menschenverstand, ob Sie Milch danach immer noch so gesund finden.

1. Milch ist voller Kasein

Kasein ist ein klebriger Eiweißstoff, der ca. 80% des Milcheiweißes ausmacht. Es gilt als Krebsauslöser, besonders bei Prostatakrebs wurde das bereits erforscht. Dr. Dean Ornish, einer der Ärzte, die Bill Clinton das Leben retteten, führte entsprechende Studien in den USA durch. Manche Bestandteile, die sogenannten Kasomorphine haben, wie der Name schon suggeriert, suchterregendes Potential, da sie sich im Gehirn direkt an die Opioidrezeptoren andocken und somit unser Gefühlsleben verändern. Außerdem gilt Milch in der Alternativmedizin als die „Mutter aller Allergien“, da Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis von Milch ausgelöst oder begünstigt werden.

2. Milchkonsum unterstützt Massentierhaltung

Milch zu produzieren ist ein Geschäft und muss sich rechnen. Mutterkühe müssen jedes Jahr ein Kalb bekommen, damit sie immer weiter Milch geben. Dazu werden sie kurz nach der Geburt des Kalbes bereits wieder künstlich befruchtet. Die Kälber werden entweder früh geschlachtet oder sie erleiden – wenn es weibliche Tiere sind – dasselbe Schicksal wie ihre Mütter. Nach vier oder fünf Geburten ist die Milchleistung nicht mehr auf dem Höchststand und die Kühe werden geschlachtet. Sie sind gerade einmal erwachsen geworden und haben maximal ein Viertel ihrer Lebenserwartung hinter sich. Viele sind zum Zeitpunkt der Schlachtung schwanger und ihre letzte Milch tropft auf den Boden des Schlachthauses.

3. Menschen brauchen kein Calcium aus Milch – auch Kinder nicht

Milch enthält zwar Calcium, aber es gibt bei weitem bessere Alternativen. Das Lebensmittel, das am meisten Calcium enthält ist Sesamsaat, mit 1160 mg / 100 g nämlich zehn Mal so viel. Weitere Lebensmittel, die viel Calcium enthalten sind alle grünblättrigen Gemüse wie Grünkohl, Feldsalat, Spinat, Kresse, Petersilie, Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Tofu aus Sojabohnen, getrocknete Aprikosen oder Feigen und andere Trockenfrüchte und weitere Nüsse und Saaten wie Mandeln, Haselnüsse oder Pistazien. All diese Quellen sind gesünder als Tiermilch.

4. Milchproduktion ist umweltschädlich

Um einen Liter Kuhmilch zu produzieren, werden ca. 1.000 l sauberes Wasser verbraucht. Die Kühe tragen mit ihren Ausscheidungen zur Klimerwärmung bei, die Gülle und der Mist, die durch die Tierhaltung anfallen, verschmutzen unser Grundwasser und das Futter besteht längst nicht mehr aus Gras, sondern ist sogenanntes Kraftfutter aus Mais oder Soja. Ein Großteil davon wird importiert und trägt so zur Abholzung des Regenwalds bei.

5. Milch enthält viele Umweltgifte

Untersuchungen belegen, dass in Milch viele der giftigen Rückstände enthalten sind, mit denen die Muttertiere in Berührung kommen. Unkrautvernichtungsmittel, Insektenschutzmittel, Pilzvernichter, Hormone, Medikamentenrückstände sowie schlicht Eiter und Blut, da die Hochleistungseuter bei 80% der Milchkühe chronisch entzündet sind. Das alles sind die untrennbaren Beigaben der Milchprodukte aus dem Kühlregal.

6. Die meisten Menschen vertragen sie nicht

Es ist bekannt, dass ein Großteil der Menschen nach dem Abstillen das Enzym zur Milchzuckerverdauung nicht mehr herstellt. Die sogenannte Laktoseintoleranz hat wieder einmal die Industrie auf den Plan gerufen, die nun laktosefreie Milchprodukte anbietet. Wäre es nicht besser, einfach zu akzeptieren, dass unser Organismus Milch weder braucht, noch sie verträgt?

7. Sie kann genetisch veränderte Bestandteile enthalten

Die meisten großen Milchproduzenten in Deutschland füttern ihre Kühe mit Kraftfutter, das genetisch veränderte Substanzen enthält. Auch diese gehen in die Milch über. Wer gegen Gentechnik auf dem Teller ist, sollte deshalb Milchprodukte meiden. Insbesondere die Verantwortung unseren Kindern und Enkeln gegenüber gebietet, dass wir ihnen nichts geben, dessen Langzeitwirkung nicht erforscht ist.

8. Milch macht krank

Viele Krankheiten sind mit dem Konsum von Milchprodukten verbunden. Sie gilt nicht nur als Auslöser für Allergien, sondern auch als Auslöser oder Co-Faktor von Autoimmunerkrankungen wie Typ-1 Diabetes, Multiple Sklerose oder Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Milchprodukte spielen auch eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Typ-2 Diabetes, der durch eine vegane Ernährung in vielen Fällen rückgängig gemacht werden kann. Die Hormone in der Milch beeinflussen unser gesamtes Hormonsystem, daher spielt Milch bei so unterschiedlichen Dingen eine Rolle wie unerfüllter Kinderwunsch oder hormonabhängigen Krebsarten wie Brustkrebs, Eierstockkrebs oder Prostatakrebs.

9. Tiermilch zu verzehren ist im wahrsten Sinne des Wortes „abartig“

Jede Form von Tiermilch ist Muttermilch. Sie ist von Natur aus für das eigene Kind vorgesehen und ihre Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Tierart. Menschliche Muttermilch ist demnach spezifisch für Menschenbabys und unterscheidet sich deutlich von Kuhmilch, Ziegenmilch oder Rattenmilch. Menschenkinder, die nach dem Stillen durch die eigene Mutter noch die Milch anderer Tierarten bekommen, werden quasi nie abgestillt. Artfremde Muttermilch wird als normal angesehen, aber stellen Sie sich vor, Ihnen bietet jemand ein Glas frische Muttermilch an – die meisten Menschen finden diesen Gedanken eklig. Auch der Handel mit menschlicher Muttermilch wird als unethisch angesehen.

10. Der Konsum von Milchprodukten verursacht Tierleid

Damit Menschen die Milch anderer Tierarten verzehren können, muss der eigentliche Empfänger – das Tierbaby – darauf verzichten. Millionen von Kälbern werden ihren Müttern gleich nach der Geburt oder in Biobetrieben bestenfalls nach wenigen Wochen weggenommen und bekommen chemisch hergestellte Austauschprodukte. Diese Kälber und ihre Mütter zeigen deutliche Anzeichen von Trauer, Kummer und Stress. Sie rufen nacheinander, sie versuchen, zueinander zu kommen. Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist keine spezifisch menschliche Bindung, sondern sie ist bei allen Säugetieren zu beobachten. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und greifen Sie auf die vielfältigen pflanzlichen Alternativen zurück, die inzwischen praktisch überall im Handel erhältlich sind. Nach wenigen Wochen ist die Sucht nach Milch und Käse überwunden und Sie haben wieder einen Schritt in Richtung von mehr Gesundheit getan.

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